Ratgeber Schreibwerkstatt: 5 bestrickende Prokrastinationstechniken

Ich bin zurück aus dem Bett, zumindest so einigermaßen. Und seit gestern kann ich meine tägliche Tablettenzufuhr von zehn am Tag wieder auf die normalen vier bis fünf reduzieren. Einer der großen Späße an einer chronischen Erkrankung ist ja, dass einen ein zusätzlicher Infekt so richtig schön derbe aus der Bahn werfen kann. Ich hoffe schwer, dass dieser Herbst und Winter gnädiger mit mir ist als der letzte: da war ich teilweise von vier Arbeitswochen drei krank, was ganz schön abgefuckt ist. Aber genug davon. Was ich heute vorstellen möchte, ist ein Beitrag aus der Kategorie „Schreibwerkstatt“. Ihr wisst ja, dass ich das nicht ausschließlich neben- sondern am liebsten hauptberuflich machen möchte, und es gibt sicher einige unter euch Lesern, für die Schreiben auch mehr ist als ein Hobby. Deshalb möchte ich mit euch meine persönlichen Erfahrungen, Tipps und Tricks zum Thema Schreiben teilen.

Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... ja, wenn mit "Zauber" falche Maschen gemeint sind. Deine Mudder.

Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne… ja, wenn mit „Zauber“ falsche Maschen gemeint sind. Deine Mudder.

Eine der hauptsächlichen Tätigkeiten beim Schreiben, so habe ich herausgefunden, ist das Trödeln. Das Vorsichherschieben. Um mal den hochwissenschaftlichen Fachterminus einzuwerfen: das Prokrastinieren. Weiterlesen

6 tiefsinnige Zitate auf geschmackvollem Hintergrund

Zurück aus dem Urlaub! Dieser Beitrag wird gesponsert von René und dürfte ganz nach seinem Geschmack sein. Danke, lieber René!

Ihr kennt es alle: Da loggt man sich nichtsahnend auf Facebook oder sonstwo ein und wird begrüßt von einer Flut von kleinen Bildchen. Wunderschöne Herbsttage, spektakuläre Sonnenuntergänge, gewundene Waldpfade oder schnuckelige Babyfüße – und darüber dann ein tiefsinniges Zitat, ein geistreicher Spruch, eine inspirierende Botschaft, die unser Leben verändern soll.

Argh.

Argh.

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Mein Leben in Bildern – Alltagsfotos

An Fotografie, die über Schnappschüsse hinaus geht, habe ich mich nie dran getraut. Dabei liegt Fotografie als Hobby und Profisport durchaus bei mir in der Familie – als ich ein Kind war, gab es sogar eine echte Dunkelkammer zur Entwicklung von Fotos… die eine oder andere wird sich erinnern, es gibt nicht immer schon Digitalkameras. Meine erste Fotostrecke war mit einem kleinen Apparat auf Schwarzweißfilm fotografiert – die Erlebnisse meines Wurliwurms (wisst ihr noch, diese wichen, pfeifenreinigerartigen Würmchen an einem Nylonfaden), die allerdings in erster Linie daraus bestanden, von A nach B zu kriechen. Ich glaube, einmal habe ich sogar ein elaboriertes Diorama mit meinen Spielzeugdinosauriern im Garten meiner Oma geschaffen und die prähistorischen Kämpfe von Tyrannosaurus Rex gegen Triceratops nachgestellt. Weiterlesen