5 Filme, die mich dieses Jahr positiv überrascht haben

Wie die meisten Menschen schaue ich gerne Filme. Ob ich dabei einen eher ausgefallenen oder eher breiten Geschmack habe und ob ich eher anspruchsvoll oder einfach gestrickt bin – das weiß ich wirklich nicht so genau. Fakt ist aber, dass ich viele Filme schaue. Wir sind generell eine sehr medienaffine Familie. Deshalb hatte ich die Idee, gelegentlich auch mal über Filme und Serien zu schreiben, die ich aus verschiedenen Gründen erwähnenswert finde. Und da ich von einigen Filmen in letzter Zeit durchaus positiv überrascht war, kommt hier eine kleine Liste eben jener Filme.

Ich muss vorausschicken, zwei dieser fünf Filme sind nicht aus diesem Jahr. Sie erschienen bereits 2011 bzw. 2013 – aber ich habe sie erst dieses Jahr gesehen, deshalb ist es nicht völlig geschummelt! Zusätzlich neige ich dazu, einigermaßen realistische Erwartungen an Filme zu haben, deshalb ist auch beispielsweise Avengers: Age of Ultron (wie erwartet ziemlich gut) nicht vertreten. Ebenso wenig solche Filme wie, sagen wir mal, 50 Shades of Grey, der noch viel, viel, viiieeel beschissener war als ich es mir jemals ausgemalt habe und der für seine maßlose Hochglanz-Scheißigkeit einen eigenen Artikel verdient hätte. Weiterlesen

Das lange Hallelujah – ein Mystery-Western

Vor einigen Jahren begann ich mit einem Freund einen Roman zu schreiben, der leider bis heute nicht vollendet wurde. Der Kniff war, dass wir einfach drauflos schrieben, ohne Plan, ohne Konzept, doch mit einem Ziel: Herauszufinden, was die geheimnisvolle und gefährliche „Gruppe Z“ war, warum Jonathan in ihre Fänge geriet, welche Rolle Petralina Metralijowa dabei spielte und welches Schicksal Eusebias Papagei widerfahren würde.

Das Brokeback Mountain-Crossover kommt irgendwann wie von selbst. - https://stocksnap.io

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Und mit ‚drauflos schreiben‘ meine ich, dass wir nicht einmal chronologisch vorgingen. Wir folgten einfach den orakulösen Eingebungen eines Westerntitel-Generators und versuchten, dabei möglichst das Niveau gängiger Groschenromane zu unterbieten, ohne dabei sprachliche Brillanz einzubüßen. Auch wenn wir dabei nur acht Kapitel weit gekommen sind, denke ich, dass uns das gelungen ist. Deshalb möchte ich hier voll Stolz das erste Kapitel unseres Erfolgsromans „Pilluks spricht das lange Hallelujah – ein Mystery-Western“ präsentieren. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen. Und bitte behaltet dabei im Hinterkopf, dass ich nicht alleine die Verantwortung für dieses machtvolle Meisterwerk trage. Weiterlesen