„Mehr stinkend als lebendig“ – Das lange Hallelujah, Teil 2

Ihr erinnert euch vielleicht an Das lange Hallelujah – ein Mystery-Western – oder wart bis eben gerade dankbar dafür, es vergessen zu haben. Tja, zu früh gefreut, denn wo ich mit Herrn Käse zusammenarbeite, ensteht nichts gutes. Deshalb hier ein weiterer Teil unseres vor langer Zeit begonnenen, niemals vollendeten Meisterwerks – diesmal ein Teil, der ganz allein von Herrn Käse persönlich verfasst wurde!

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Bitte glaubt nicht, ich hätte jemals verstanden, worum es in diesem Roman geht. Für einen Großteil war ein Zufallsgenerator verantwortlich.

(Ja, Herrn Käse gibt es wirklich. Er heißt nur in Wirklichkeit nicht so, bat mich aber, ausschließlich unter diesem Namen genannt zu werden.) Weiterlesen

Arbeitsplätze, fertig, los!

Newsflash: Es ist Sommer. Die Bildschirme schmelzen, kleinere Wasserflächen gehen in Flammen auf, Vögel verwandeln sich in Lichtkugeln und entschwinden in den Himmel. Teile der Stadt werden evakuiert. Teile der Stadt sind bereits eingeäschert. Das einstmals stolze Schloss ist ein unförmiger Klumpen halbflüssigen Gesteins.

Doch der IT-Service ruht und rastet nicht. Reset eternal, shiny and chrome! Und letztendlich sagt die Gestaltung des Arbeitsplatzes viel über den Menschen aus, oder nicht? Macht euch selbst ein Bild.

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Je mehr Bildschirme, desto wichtiger ist ein Mitarbeiter. Ich habe nur zwei.

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Heimarbeitsplatz mit Suchspiel. Wer entdeckt den Fehler im Bild?

Bonus: Hier der Arbeitsplatz des Kekskindes.

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Ist es ein Mast? Ist es ein Drache? Jedenfalls liegt da ein Stein zwischen der Kreide.

Jetzt auch käuflich zu erwerben… ich in „Mütter. Eine überraschende Anthologie“

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Bild: Edition Roter Drache

Ja. Ähm. Was sagt man dazu.

Also, ich habe letztes Jahr ein Gedicht eingeschickt für eine Anthologie, die ein sympathischer Kleinverlag zusammen mit der wirklich liebenswerten Steampunk-Autorin Anja Bagus herausgeben wollte. Um ganz ehrlich zu sein, hat mich mein Mann am Tag vor Einsendeschluss genötigt, endlich die Selbstzweifel-Nummer sein zu lassen und die verdammte Mail abzuschicken (danke!). Weiterlesen

Ratgeber Schreibwerkstatt: 5 bestrickende Prokrastinationstechniken

Ich bin zurück aus dem Bett, zumindest so einigermaßen. Und seit gestern kann ich meine tägliche Tablettenzufuhr von zehn am Tag wieder auf die normalen vier bis fünf reduzieren. Einer der großen Späße an einer chronischen Erkrankung ist ja, dass einen ein zusätzlicher Infekt so richtig schön derbe aus der Bahn werfen kann. Ich hoffe schwer, dass dieser Herbst und Winter gnädiger mit mir ist als der letzte: da war ich teilweise von vier Arbeitswochen drei krank, was ganz schön abgefuckt ist. Aber genug davon. Was ich heute vorstellen möchte, ist ein Beitrag aus der Kategorie „Schreibwerkstatt“. Ihr wisst ja, dass ich das nicht ausschließlich neben- sondern am liebsten hauptberuflich machen möchte, und es gibt sicher einige unter euch Lesern, für die Schreiben auch mehr ist als ein Hobby. Deshalb möchte ich mit euch meine persönlichen Erfahrungen, Tipps und Tricks zum Thema Schreiben teilen.

Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... ja, wenn mit "Zauber" falche Maschen gemeint sind. Deine Mudder.

Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne… ja, wenn mit „Zauber“ falsche Maschen gemeint sind. Deine Mudder.

Eine der hauptsächlichen Tätigkeiten beim Schreiben, so habe ich herausgefunden, ist das Trödeln. Das Vorsichherschieben. Um mal den hochwissenschaftlichen Fachterminus einzuwerfen: das Prokrastinieren. Weiterlesen

Das lange Hallelujah – ein Mystery-Western

Vor einigen Jahren begann ich mit einem Freund einen Roman zu schreiben, der leider bis heute nicht vollendet wurde. Der Kniff war, dass wir einfach drauflos schrieben, ohne Plan, ohne Konzept, doch mit einem Ziel: Herauszufinden, was die geheimnisvolle und gefährliche „Gruppe Z“ war, warum Jonathan in ihre Fänge geriet, welche Rolle Petralina Metralijowa dabei spielte und welches Schicksal Eusebias Papagei widerfahren würde.

Das Brokeback Mountain-Crossover kommt irgendwann wie von selbst. - https://stocksnap.io

Das Brokeback Mountain-Crossover kommt irgendwann wie von selbst. – https://stocksnap.io

Und mit ‚drauflos schreiben‘ meine ich, dass wir nicht einmal chronologisch vorgingen. Wir folgten einfach den orakulösen Eingebungen eines Westerntitel-Generators und versuchten, dabei möglichst das Niveau gängiger Groschenromane zu unterbieten, ohne dabei sprachliche Brillanz einzubüßen. Auch wenn wir dabei nur acht Kapitel weit gekommen sind, denke ich, dass uns das gelungen ist. Deshalb möchte ich hier voll Stolz das erste Kapitel unseres Erfolgsromans „Pilluks spricht das lange Hallelujah – ein Mystery-Western“ präsentieren. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen. Und bitte behaltet dabei im Hinterkopf, dass ich nicht alleine die Verantwortung für dieses machtvolle Meisterwerk trage. Weiterlesen

Willkommen auf meinem Blog!

Mein letzter „erster Blogeintrag“ ist schon ein bisschen her und ich bin mir sicher, er war auch nicht besonders originell oder gelungen. Ich habe einige Jahre gebloggt, ein ganz normales „Ich studiere und das ist mein Leben, yay!“-Blog. Nach dem Studium änderte sich allerdings vieles in meinem Leben und ich hatte immer weniger Berührungspunkte mit meinem Blog und schließlich schrieb ich überhaupt nicht mehr.

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