Mein Leben in Bildern – Alltagsfotos

An Fotografie, die über Schnappschüsse hinaus geht, habe ich mich nie dran getraut. Dabei liegt Fotografie als Hobby und Profisport durchaus bei mir in der Familie – als ich ein Kind war, gab es sogar eine echte Dunkelkammer zur Entwicklung von Fotos… die eine oder andere wird sich erinnern, es gibt nicht immer schon Digitalkameras. Meine erste Fotostrecke war mit einem kleinen Apparat auf Schwarzweißfilm fotografiert – die Erlebnisse meines Wurliwurms (wisst ihr noch, diese wichen, pfeifenreinigerartigen Würmchen an einem Nylonfaden), die allerdings in erster Linie daraus bestanden, von A nach B zu kriechen. Ich glaube, einmal habe ich sogar ein elaboriertes Diorama mit meinen Spielzeugdinosauriern im Garten meiner Oma geschaffen und die prähistorischen Kämpfe von Tyrannosaurus Rex gegen Triceratops nachgestellt.

So, nur halt in schwarzweiß und mit einem Wurm statt einem Auto. https://stocksnap.io/

Danach habe ich aber irgendwie immer die Finger vom Fotografieren gelassen, vermutlich aufgrund meines eigenen, perfektionistischen Anspruchs und dem Verdacht, niemals wirklich gute Fotos machen zu können. Da aber Perfektionismus nicht gesund ist, habe ich beschlossen, mehr Zeit mit der Fotografie zu verbringen. Instagram und der ganze Scheiß ist so dermaßen beliebt, und ich selber liebe es, in Stock Photography-Archiven herumzustöbern… da wäre es doch albern, den Zirkus nicht mitzumachen, weil ich vielleicht „nicht gut genug“ sein könnte! Wenn ich allein schon sehe, welchen Unterschied eine gute Kamera macht, dann glaube ich, dass ich mich nicht verstecken muss. Müsste. Wenn ich eine gute Kamera hätte. Die habe ich aber noch nicht (wer mir helfen möchte, das zu ändern, kann mir einen Kaffee kaufen). Scheißegal, ich mach es trotzdem. Nach dieser ellenlangen Vorrede (die nur dazu diente, eure Erwartungen möglichst niedrig zu halten) gibt es also hier die erste kurze Serie „Mein Leben in Bildern“. Kleine Schnappschüsse vom Weg zur Arbeit, vom vorletzten Wochenende, von einem Spaziergang durch Marburg. Nichts Großartiges, aber vielleicht von Interesse. Ich bin immer neugierig auf anderer Leute Alltag. Nicht die Urlaube, nicht die Glanzstücke, sondern die unscheinbaren Details. Die Fensterbank. Das Nachtschränkchen. Den Arbeitsplatz. Das, finde ich, ist viel geheimnisvoller und verrät gleichzeitig viel mehr als irgendwelche Geburtstagsfeiern oder Fotos vom Strand. Vielleicht geht es euch ja genau so.

Wer es wissen möchte, diese Bilder wurden gemacht mit einer Fujifilm A170. Das ist echt nichts überragendes, passt aber immerhin in die Hosentasche. Für einige erste Versuche geht es schon, ich hoffe aber, hier irgendwann auch einen fotografischen Fortschritt dokumentieren zu können.

Motiviert,

Eure Hannah

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