Tiefsinnige Zitate: Fröhliche Arschnachten, Ihr Weinlöcher!

Ganz im Sinne des holiday spirit schenke ich euch hier einige wundervolle, tief spirituelle Sinnsprüche, die sowohl optisch als auch thematisch zum Jahresende passen. Ich habe mir unglaublich viel Mühe gegeben, diese Special Edition für euch anzufertigen und wünsche euch allen aus meinem tiefsten Herzen fröhliche Weihnachten!

(Weiter unten noch ein Video, das euch auf die tiefe Dankbarkeit, die man so zum Weihnachtsfest empfindet, einstimmen wird!)

 

FROHE FEIERTAGE!

Podcast 8472, Folge 2: Sexieste Abmoderation EVER!

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Wo Star Trek war, da darf auch Star Wars nicht fehlen! Darüber schwafeln wir in der zweiten Folge unseres intergalaktisch erfolgreichen Podcasts – diesmal kommen sogar die Jungs ein bisschen zu Wort. Was eigentlich nur daran liegt, dass ich mich diesmal nicht wieder über die Borg aufregen kann. Svenja erzählt von ihrer Kindheit als Ewok und Caspar lernt, wie man das Wort „Trilogie“ richtig ausspricht. Andreas ist wieder unser Held am Mischpult UND wir haben jetzt sogar ein Motto und ein Start-Jingle!

Hört rein und erlebt, wie Caspar und ich die sexieste Abmoderation des Universums abziehen:

Alle unsere Episoden findet ihr fortan gesammelt auf unserer Homepage: podcast8472.de! Folgt uns bei Facebook für aktuelle Infos und auf tumblr für Fotos, Videos und Quellenangaben zu dem ganzen Quatsch, den wir so verzapfen. Und auf twitter gibt’s uns auch. #socialmediaoffensive

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He shot first. (Quelle)

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Podcast: Unsere erste Folge!

Liebe Leser*innen,

lange hat man nix von mir gehört, aber untätig war ich nicht! Im Gegenteil, ich habe mich nach langwieriger Planung und Gedankenspielen (und dann macht man ja doch alles anders) mit drei anderen Nerdinnen und Nerds hingesetzt und mehr als anderthalb Stunden über Star Trek geschwafelt. In einem echten Radiostudio. Das hat uns selbst so gut gefallen, dass wir es ab jetzt öfter tun wollen, und zwar zu unterschiedlichen Nerd-, Geek- und Fandomthemen. Und selbstverständlich habt ihr die Möglichkeit, euch dieses Geschwafel denkwürdige Ereignis höchst exklusiv als erste Menschen der Menschheit anzuhören.

So without further ado – hier ist er, die erste oberfantastische und weltexklusive Folge von

„PODCAST 8472“!

 

Für alle, die keine Podcasts oder kein Star Trek mögen, oder meine Ankündigung viel zu großspurig finden, habe ich hier ein super-prätentiöses Bild von irgendwelchem „Superfood“-Obst. Erfreut euch halt daran, ihr Hipster, und trinkt euren Matcha-Tee.

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Es wurde von Ernährungsexperten herausgefunden, dass Superfoods auch bei Abneigung gegen klassische Science Fiction helfen. (Quelle: stocksnap.io)

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Un- und Vorhergesehene Hindernisse

Wie ich bereits ein- oder zweimal sanft erwähnte, war mein bisheriger Gesundheitszustand eher uncool.

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Story of my life?

Mit meinem Medikament (Tecfidera) war ich auch nicht glücklich – der Einschlag der Nebenwirkungen war keineswegs so mild wie damals vom Neurologen angekündigt, sondern deckte einen Großteil des Beipackzettels ab.

 

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Brennen…?

Gut, ich habe nicht angefangen, zu brennen.

So ziemlich alles andere war dabei, und da ich keine Lust hatte, auch noch die extrem unwahrscheinliche, aber dafür auch ziemlich tödliche Hirnentzündung mitzunehmen, habe ich mich bereits Anfang des Jahres für ein anderes Medikament entschieden. Aber bis dann alle Hürden überwunden waren, ich endlich Termine bei den zuständigen Ärzten hatte, ein neues Kopf-MRT gemacht war und so weiter und so weiter, war es dann auch August. Also habe ich vor einem Monat auf tägliche Spritzen umgestellt (Copaxone), und zwar mit der unschätzbaren Hilfe einer MS-Schwester.

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Nicht diese Art von MS-Schwester. Das sind die Buchstaben etwas anders. (Quelle: commons.wikimedia.com)

Ungefähr eine Woche nach der Umstellung wurde mir klar, wie krass eigentlich die Nebenwirkungen von Tecfidera gewesen waren- jetzt wo sie weg sind, weiß ich nicht, warum ich so lange mit der Umstellung gewartet habe. Aber anscheinend ist mein Zustand einfach so dermaßen schleichend schlechter geworden, dass ich die Ursache in der Krankheit sah – naheliegend – und nicht in dem Medikament. Nun kann ich nach meinem Gefühl das erste Mal in zwei Jahren wieder ein paar Tage am Stück klar denken, bin nicht mehr permantent am Ende und fühle mich auch nicht morgens schon wie ausgekotzt. An einem schlechten Tag reicht mir ein ein- oder zweistündiges Nickerchen und es geht mir danach tatsächlich besser (andere chronisch Kranke wissen, warum das so abgefahren ist). Ob das nun daran liegt, dass Copaxone die Fatigue positiv beeinflusst, oder mich Tecfidera so dermaßen fertig gemacht hat, oder ob es einfach nur die Euphorie über einen neuen Therapieversuch ist – ich weiß es nicht. Die letzten Wochen waren ein bisschen wie Fahrradfahren ohne Stützräder: Man ist noch wackelig, traut der Sache nicht so ganz, ist aber gleichzeitig total geflasht von dem Gefühl und weiß gar nicht, wo man zuerst hin radeln soll. Und hat natürlich ziemlich Angst davor, es doch noch nicht zu können und plötzlich vor ne Wand zu fahren. (Das ist mir damals als Kind tatsächlich passiert – zu schnell, nicht mehr umme Kurve gekommen, ZACK vor die Wand gekracht. Ich fahre übrigens nicht so gern Rad. Also quasi gar nicht.) Und jetzt muss ich halt wieder von neuem gucken, wann mir die Puste ausgeht und welches Tempo ich fahren kann, um den Tag durchzuhalten, um mal in dieser bescheuerten Metapher zu bleiben.

 

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Der Hipster in den kurzen Hosen steht in dieser Metapher auch für irgendwas, ich bin nicht ganz sicher, für was. Vielleicht für irgendeine Mate-Getränk, oder hat Copaxone schon gespritzt, bevor es cool war. (Quelle: stocksnap.io)

Sowas kann mich dann schon einen ganzen Monat dermaßen auf Trab halten, dass ich meinen Laptop kein einziges Mal anfasse. Sogar meine üblichen Szenenentwürfe für das Buch habe ich völlig altmodisch mit einem echten, analogen Stift in ein echtes, analoges Notizbuch geschrieben, bis mir die Hand wehtat. Abgefahren, wie so eine Umstellung das ganze Leben für ein paar Wochen durcheinander wirbelt – nichts ist mehr festgelegt, ich kann echte Wörter auf echtes Papier schreiben, wer weiß, vielleicht trage ich demnächst meine Unterwäsche als Kopfbedeckung. Anything goes, alles kann, nichts muss. Vielleicht gönn ich mir ganz hart und lese sogar mal wieder ein richtiges Buch. Ohne dabei direkt einzuschlafen.

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ZWO, EINS, RISIKO! (Quelle: stocksnap.io)

Hoffnungsvoll, eure Hannah

 

„Mehr stinkend als lebendig“ – Das lange Hallelujah, Teil 2

Ihr erinnert euch vielleicht an Das lange Hallelujah – ein Mystery-Western – oder wart bis eben gerade dankbar dafür, es vergessen zu haben. Tja, zu früh gefreut, denn wo ich mit Herrn Käse zusammenarbeite, ensteht nichts gutes. Deshalb hier ein weiterer Teil unseres vor langer Zeit begonnenen, niemals vollendeten Meisterwerks – diesmal ein Teil, der ganz allein von Herrn Käse persönlich verfasst wurde!

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Bitte glaubt nicht, ich hätte jemals verstanden, worum es in diesem Roman geht. Für einen Großteil war ein Zufallsgenerator verantwortlich.

(Ja, Herrn Käse gibt es wirklich. Er heißt nur in Wirklichkeit nicht so, bat mich aber, ausschließlich unter diesem Namen genannt zu werden.) Weiterlesen